Hallo! Schön, dass Du Dich bis hier her geklickt hast und Dich für mich und meine Musik interessierst!
Ich bin Frau Locke, Singer-Songwriterin aus Berlin.
Meine Lieder schreibe ich in deutscher und englischer Sprache.
Gerne melancholisch, ruhig, sanft, sphärisch, rhythmisch, perkussiv.

Da ich gerne reflektiere, beschäftige ich mich, wenig überraschend, viel mit Gedanken, Gefühlen und wie sich diese auf mich und andere auswirken.
Ich habe Freude daran, mich immer wieder neu und fortwährend kennen zu lernen. So wie eine:n sehr gute:n Freund:in. Mir gelingt es immer mehr für mich, meinen Körper und meine Seele zu sorgen. D.h. meine Gedanken und Gefühle kennenzulernen, sie wahrzunehmen und sie dann auch anzunehmen und zu lernen mit ihnen hilfreich umzugehen.

Dabei entdecke ich, dass mir das Schreiben von Liedern hilft, meine Gefühle zuzulassen, meine Gedanken zu ordnen; sie sichtbar vor mir zu haben, ihnen eine Melodie zu verleihen, sie mit meiner Stimme für mich und schließlich auch für andere hörbar zu machen.

Meine eigenen Lieder zu kreieren und sie zu präsentieren hat für mich heilsame Wirkung.
Aber nicht nur für mich. Als ich einmal mit einer Kollegin eins meiner Lieder probte, war sie zu Tränen gerührt und fragte mich, ob mir denn klar sei, wie sehr ich Sie mit meinen Liedern berühre und sie ihr gut tun. Im ersten Moment war ich sehr überrascht, bis ich in ihren Augen die Tränen sah und in ihrem Gesicht ein Lächeln.

Überall auf der Welt erzeugt Musik bei Menschen Gefühle wie z.B. Freude, Trauer, Wut. Wir sind fähig unsere Gefühle durch sie zu verarbeiten. Sie ist eine universelle Sprache, die zwischen uns eine empathische Brücke aufbauen kann. Musik verbindet und lässt uns wissen: wir sind nicht allein. Jemand versteht mich. Jemand fühlt wie ich.

Ganz besondere und befreiende Momente erlebe ich in Konzerten, wenn ich ganz in einem Lied aufgehe. Wenn ich mit den Harmonien davon schwebe, auf dem Rhythmus dahin reite, mit den Melodien tanze, durch die Worte hindurch atme.
Dann spüre ich eine Verbindung zwischen mir und meinen Hörer:innen. Ganz tief drin. Wir musizieren gemeinsam: Ich singe und spiele Gitarre. Sie wippen hin und her, klatschen, schnipsen oder singen mit mir mit. Dann herrscht für mich tiefe Verbundenheit. Frieden. Zumindest für eine kurze Zeit. Und davon will ich mehr.

Seit ich denken kann, fasziniert und begeistert mich Musik. Ihr Klang, das Handwerk, der Facettenreichtum. In der Musikschule lernte ich Glockenspiel, Melodica und Klarinette.
Aber ich wollte mehr, schnappte mir die Gitarre meiner Geschwister und fing an mir Akkorde anzueignen und Lieder wie „Fata Morgana“ und „Boat on the river“ zu spielen. Auch das Schlagzeug zog mich in seinen Bann und ich durfte in der Jugendgottesdienstband trommeln.

Eines Nachts im Wohnzimmer einer Freundin schrieb ich meinen ersten englischen Songtext.
Das war der Startschuss für mich als Singer-Songwriterin.
Ich schrieb mehr und mehr Lieder, gründete mit Freunden ein eigene Band. Wir spielten Konzerte, bei Wettbewerben und nahmen in Eigenregie zwei Alben auf.

Durch meinen Ausbildungsberuf bin ich von diesem Weg abgekommen.
Ich merkte über die Jahre, wie viel Energie mir diese Arbeit raubte und wie wenig zu mir zurückfloss. Die Musik kam zu kurz, das Schreiben von Liedern wurde immer weniger. Ich begann es zu vermissen, selbst Musik zu kreieren. Ich hatte keine Energie mehr. Mir ging es immer schlechter und mir wurde klar, dass ich so nicht weiter machen kann und will.
Wenn ich glücklich und ausgeglichen leben möchte, muss ich was grundlegend ändern. Jetzt.

Ich zog die für mich logische Konsequenz, dass das Schreiben und präsentieren meiner Lieder zu meinem Beruf werden soll. Der Gedanke stand fest und klar: Ich will meine eigenen Lieder erschaffen.
Im Juni 2019 machte ich mich selbständig und arbeite seitdem, der Corona-Pandemie trotzend, freiberuflich als Singer-Songwriterin.

Ich genieße es, meine eigenen Gedanken und Gefühle aufzuschreiben und zu fühlen, sie in Lieder zu verpacken und mit der Welt zu teilen. Über Kopfhörer, Handys, Stereoanlagen oder face to face bei Konzerten. Dabei eröffne ich einen Raum, in dem meine Hörer:innen sich selbst erlauben können, ihre Gedanken und Gefühle wahrzunehmen. Ehrlich zu sein, authentisch. Nichts verstecken zu müssen. Sich sicher zu fühlen.

Das ist nicht einfach, wenn das Umfeld die äußerliche und innerliche Abschottung, das beharrliche Gegeneinander durch Schuldzuweisungen, die scheinbar hilfreiche Selbstoptimierung und dadurch die tödliche Abstumpfung fordert und proklamiert.
Ich nehme wahr, dass viele Menschen ausbrechen wollen, aufatmen, sich gegen Ungerechtigkeit stellen und auch Zeit für sich haben möchten.
Zeit, sich zu fühlen und sich selbst zu spüren. Ich finde, wir brauchen mehr davon.
Mehr davon, für sich selbst gut zu sorgen, auf die eigenen Grenzen zu achten, um auch für den oder die Anderen gut da zu sein.

Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass die Welt ein schönerer Ort wird.
Lasst uns immer wieder gemeinsam aufatmen.
Uns erlauben Sein zu dürfen.
Das Leben zu genießen.
Mit unseren Stärken und Schwächen.
Mit unserer Freude und Trauer.
Mit unserer Energie und Kraftlosigkeit.
Mit unseren Grenzen.
Und mit unserem Allem-was-sich-da-sonst-noch-so-dazwischen-fühlen-spüren-und-denken-lässt.

Mit Frau Locke’s Supernews bist Du per E-Mail (unabhängig von den Sozialen Medien) ganz nah dran, an dem was bei mir ansteht und mich bewegt. Hier lasse ich Dich immer wieder hinter die Kulissen schauen und nehme Dich mit in meinen persönlichen Backstagebereich.
Ich freue mich, wenn Du diesen Weg mit mir gehen möchtest und wir uns vielleicht auch bei einem meiner Konzerte sehen.

Deine Frau Locke